Mein Schiff 4 & 5 passieren Straße von Hormus – Mein Schiff Flow weicht in den Winter aus

Mein Schiff 5
Bild: TUI Cruises, Mein Schiff

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Gute Nachrichten zuerst: Die Mein Schiff 4 und die Mein Schiff 5 haben die Straße von Hormus gestern (18.04.) erfolgreich passiert. Beide Schiffe sind nun auf dem Weg Richtung Mittelmeer. Wann genau sie ankommen und wie der weitere Routenverlauf aussieht, will TUI Cruises kommunizieren, sobald verlässliche Details feststehen. Ein großes Lob geht an die Kapitäne, Crews und alle Beteiligten, die diese Passage mit großer Professionalität ermöglicht haben.

Für die Mein Schiff Flow gibt es eine größere Änderung: Die gesamte Wintersaison 2026/27 wurde umgeplant. Statt wie ursprünglich vorgesehen im Orient unterwegs zu sein, wird die Flow faszinierende Routen in Nord- und Südeuropa fahren. Alle Kreuzfahrten mit Abreise zwischen dem 04.10.2026 und dem 01.05.2027 sind abgesagt. Betroffene Gäste und Reisebüropartner wurden bereits direkt von TUI Cruises informiert. Die neuen Reisen sind ab Ende April buchbar – eine erste Routenvorschau gibt es bereits jetzt auf meinschiff.com.


📌 Hintergrund: Wie kam es dazu?

Am 28. Februar 2026 eskalierte die Lage im Nahen Osten massiv. Nach militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran, Israel und den USA sperrte der Iran die Straße von Hormus – den einzigen Seeausgang aus dem Persischen Golf in die offenen Ozeane. Für die Kreuzfahrtindustrie war das ein Schock: Die Mein Schiff 4 saß in Abu Dhabi fest, die Mein Schiff 5 in Doha. Geplante Gästewechsel Anfang März mussten abgesagt werden, da zahlreiche Flüge in die Golfregion gestrichen wurden oder umkehren mussten.

Bis zum 12. März wurden alle rund 2.500 Gäste der Mein Schiff 5 sowie die Passagiere der Mein Schiff 4 evakuiert – großteils über den saudi-arabischen Flughafen Riad, wohin die Gäste per gesicherten Bustransfers oder Sonderflügen gebracht wurden. Die Schiffe selbst blieben jedoch wochenlang im Golf gefangen.

Warum war die Passage so lange blockiert?

Der Iran beanspruchte die Kontrolle über die Meerenge und erhob Transitgebühren, während die USA eine Gegenblockade ankündigten und Minenräumungsoperationen starteten. Die Lage blieb wochenlang unberechenbar: Als der Iran zwischenzeitlich eine Öffnung ankündigte, machte er sie keine 24 Stunden später wieder rückgängig – als Reaktion auf die anhaltende US-Blockade iranischer Häfen. Für Reedereien war unter diesen Umständen eine sichere Planung schlicht unmöglich.

Am 18. April fuhren Mein Schiff 4, Mein Schiff 5, MSC Euribia und Celestyal Journey schließlich gemeinsam in die Straße von Hormus ein – mit Kurs nahe an der omanischen Küste entlang. Jetzt, nach wochenlangem Warten, ist die Erleichterung groß.

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